Uponors Führungskräfte durch die Zeit
Jede Führungskraft in der Geschichte von Uponor hat das Unternehmen in irgendeiner Weise beeinflusst. Um das zu verstehen, muss man den Menschen dahinter verstehen.
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Der Gründer des Unternehmens, Aukusti Asko-Avonius, war ein autodidaktischer Visionär, der die Vorteile der Serienproduktion verstand und sah, dass die Menschen in einer stark aufstrebenden Nation eine große Anzahl von preislich erschwinglichen Haushaltsgeräten brauchen würden. Er begann seine Reise in den Wäldern von Karelia und baute ein Geschäftsimperium auf, das die größte Möbel-Manufaktur in den Nordischen Ländern mit einschloss. |
Auf Asko-Avonius folgte sein Sohn Arvi Tammivuori, der den Unternehmensgeist und die Geschäftstüchtigkeit seines Vaters geerbt hatte. Er gilt als der Vater von Upo, einer Tochtergesellschaft von Asko, die der führende Hersteller von Haushaltsgeräten und Metallwaren wurde. Tammivuori bestand darauf das Kunststoffgeschäft einzuführen, gegen den Widerstand der meisten seiner Kollegen. |
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Der erste nicht zur Familie gehörende, der die Firma leitete, war Karl-Jan Govenius, eine dynamische Führungskraft während der Anlaufphase des Kunststoffrohr-Geschäftes. Govenius erkannte, dass man neben den Schläuchen sein Augenmerk auf Fittings richten musste, um den Durchbruch bei den Kunststoffrohrsystemen zu erreichen. Er arbeitete auch aktiv daran, den nordischen Industriestatus zu verbessern, und etablierte ein starkes Netzwerk mit Kontakten zu Akteueren in Schlüsselpositionen. Diese beiden Faktoren sollten eine zentrale Rolle beim zukünftigen Erfolg der Firma spielen. |
Heimo Eloranta wird von vielen wegen des Joint Venture Unternehmens Oy Uponor Ab, das 1982 etabliert wurde, als der Vater von Uponor bezeichnet. Elorantas Rolle bei der Entwicklung der Unternehmensstrategie und -kultur war unmittelbar für den Geschäftserfolg in den 80er Jahren, und noch lange nach seinem Rücktritt verantwortlich. Auf seine Initiative hin richtete das Unternehmen seine Aufmerksamkeit auf die Warmwassersysteme (=Gebäudelösungen). Er hatte auch die Vision, dass Uponor in den 90ern einer der drei größten Hersteller für Kunststoffrohre weltweit werden würde, was sich Ende 2000 bewahrheitete, als der Nettoumsatz einen Top Level erreichte. |
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Heikki Mairinoja verfolgte den Weg seines Vorgängers weiter. Während seiner Zeit setzte das Unternehmen sein agressives Akquisitions-Programm im Bereich Kommunal- und Gebäudetechnik fort, um die Position international zu stärken. Das Unternehmen setzte weiterhin auf eine Unternehmenspolitik, die die zentrale Verwaltung klein hielt und den regionalen Niederlassungen viel Spielraum bei der Enwicklung und Führung ließ. |
Uponor's nächste Schritte wurden von Jarmo Rytilahti geleitet. Der Fokus lag zu dieser Zeit darauf, dass Unternehmen nach der Finanzkrise in den 80 Jahren wieder profitabel zu machen. Rytilahti vervollständigte den Abbau der Konglomerat-Struktur einschließlich der Veräußerung nicht zum Kerngeschäft gehörender Geschäftsteile. Das Unternehmen konzentrierte sich dadurch im Kerngeschäft auf Kunststoffrohrsysteme und die Fusion mit Uponor Oy Ab. Nach dieser Fusion leitete er das neue Uponor, konsolidierte die Geschäftstätigkeit weiter und begann den Integrationsprozess des Unternehmens mit einer Reduzierung der Marken. |
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Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts kam die Zeit für jemanden Neues. Es folgte Jan Lång, der den "One Unified Uponor" Prozess ins Leben rief und damit in die Fußstapfen seiner Vorgänger trat. Lång stützte die strategische Entwicklung des Unternehmens auf drei Säulen: Wachstum, eine einheitliche Unternehmensmarke und exzellente Betriebsabläufe. Während seiner Zeit startete das Unternehmen eine weltweite Ein-Marken-Strategie, implementierte internationale Führungs- und Geschäftsprozesse und startete einen Restrukturierungsprozess, in dessen Zuge Vertrieb, Marketing und die Supply Chain voneinander getrennt wurden. Ziel dabei war es, die Stärken des Unternehmens zu maximieren und Synergieeffekte zu nutzen. |