Uponor vereinfacht Einbau mit neuem Gips Panel
15.03.2011
Das neue Uponor Gips Panel vereint die schnelle Verarbeitung einer Gipskartonplatte mit den Vorteilen einer Flächenheizung und -kühlung. Das System überzeugt vor allem durch die schnelle Installation und höhere Wertschöpfung für den Installateur.
Das Gips Panel ist eine zeitsparende Lösung für den Einbau von Flächenheizungs- und Kühlsystemen für Renovierung und Neubau. In Trockenbauweise direkt an Wand und Decke montiert, reduziert sich die Bau-zeit gegenüber herkömmlichen Systemen deutlich.
Das bewährte Uponor PE-Xa-Rohr der Dimension 9,9 x 1,1 mm ist zur Heizung und Kühlung bereits in die faserverstärkten und schwer entflammbaren Panels integriert. Die geringe Putzüberdeckung des Systems ermöglicht die oberflächennahe Abgabe der Heiz- und Kühlleistung. Die aktiven Gips Panels erreichen eine Heizleistung von maximal 90 W/m² sowie eine Kühlleistung von maximal 60 W/m².
Die Gips Panels bestehen aus einer 15 Millimeter starken, faserverstärkten Gipskartonplatte und einer darüber befindlichen 27 Millimeter starken Wärmedämmung aus expandiertem Polysterol (EPS).
Das aktive Panel wird in den Größen 500 x 1200 mm, 1000 x 1200 mm und 2000 x 1200 mm und als passives Panel (ohne PE-Xa-Rohr) in der Größe 2000 x 1200 mm angeboten. Das Gips Panel ist in der Verarbeitung mit einer herkömmlichen Gipskartonplatte vergleichbar. Die passiven Elemente lassen sich leicht zuschneiden und damit an die Gegebenheiten vor Ort anpassen.
Das Uponor Gips Panel wird direkt auf die Unterkonstruktion geschraubt. Entsprechend der definierten Heiz- oder Kühlleistung können Flächen von 15 bis 25 m² von einer Verteilleitung der Dimension 20 mm im Tichelmannsystem angeschlossen und mit Heiz- oder Kälteträgermedien versorgt werden.
Die Verteilerleitung und die Rohre des aktiven Panels werden mit der Uponor Quick & Easy-Technik verbunden. Anschluss und Verbindung verbergen sich hinter dem Panel, deshalb sind keine Anlagenkomponenten sichtbar. Zudem können andere haustechnische Installationen wie Brandschutzelemente, Belüftung und Beleuchtung integriert werden.
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