Außergewöhnliche Geschichte: Uponor feiert 90 Jahre Gestaltung von Lebensräumen
18.11.2008
Von Holz zu Kunststoff, von fünf Mitar- beitern auf fast 5.000, von Lahti in Finnland in 100 Länder weltweit: Das sind die Eckpunkte von neun Jahr- zehnten Uponor. So schaffte das Unternehmen in den vergangen 90 Jahren die Entwicklung von einer kleinen Möbelproduktion zu einem der größten Hersteller moderner Kunst- stoffrohrsysteme zum Heizen und Kühlen sowie für Installations- und Versorgungssysteme weltweit.
Eine spannende Unternehmensgeschichte, die zusammen mit den Gründern wie Aukusti Asko-Avonius (1887-1965), seinem Sohn Arvi Tammivuori (1911-1972) und allen Mitarbeitern in den letzen 90 Jahren geschrieben und gestaltet wurde. „Aus diesem Anlass haben wir die historische Entwicklung Uponors in einer Festschrift zum Jubiläumsjahr zu- sammengefaßt“, sagt Georg Goldbach, Vertriebsleitung Deutschland. Das Buch wurde in finnischer und englischer Sprache sowie online veröffentlicht.
Rasante Entwicklung Nach den Anfängen im Jahre 1918 und anschließendem Erfolg in der Möbelbranche mit Exporten nach England, gründete der Unternehmer Asko-Avonius 1938 wegen der starken Nachfrage nach Metallbetten eine eigene Stahlproduktion, um von Zulieferern unabhängig zu sein. Ein weiterer Produktbereich kam schließlich unter Beteiligung des Sohns Arvi Tammivuori (1911 – 1972) in das Unternehmen. Mit dem Ausbau der Metallproduktion unter dem Namen Upo erweiterten Vater und Sohn das Produktportfolio um Haushaltsgerä- te mit Schwerpunkt Weißwaren und Haushaltskleingeräte. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts waren es die großen Entwicklungsfortschritte im Kunststoffbereich, die dem Unternehmen schließlich neue Impulse verliehen.
Erfolgreicher Kunststoff Begeistert vom Potenzial und den Entwicklungsschritten in der Polymer-Forschung der 1950er und 60er Jahre, gründete Tammivuori 1965 im südfinnischen Nastola die erste Fabrik zur Produktion von Rohrleitungssystemen aus Kunststoff. Karl-Jan Govenius setzte als Leiter dieser Produktionsstätte den Fokus auf Qualitätssicherung und Effizienz und schuf damit Maßstäbe. Auch bei der Möbelproduktion setzte Asko-Avonius auf Kunststoff und produzierte Sitzmöbel, die heute als Design-Klassiker gelten.
Innovatives Weltunternehmen Im Laufe der folgenden Jahrzehnte überflügelte Arvi Tammivuoris Vision von Rohrlei- tungssystemen aus Kunststoff die übrigen Geschäftsfelder. Mit dem Zusammenschluss der beiden Ursprungsfirmen zu Asko-Upo in 1977 wuchs das Unternehmen in den kom- menden beiden Jahrzehnten weiter. In dieser Wachstumsphase lag die Konzentration auf der Produktion von Kunststoffrohrsystemen. 1998 wurde Uponor schließlich zum weltweit größten Hersteller von Kunststoffrohren und zwei Jahre später kam es zur Namensände- rung in den heutigen Namen Uponor. Heute vertrauen Menschen weltweit auf Lösungen von Uponor. Rohrsysteme für Trink-, Heiz- und Kühlwasser, Gas, Druckluft und Wärme tragen den Namen Uponor und schaffen für die Menschen Wohlfühlklima und neue Lebenswelten.
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